Die Sachkundeprüfung gem. § 34a GewO

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Sicherheit ist ein Grundbedürfnis der Menschheit

Hallo und ganz herzlich willkommen! Schön, dass du meinen Blog gefunden hast! Hier dreht sich alles rund um das Thema Sicherheit. Viele Menschen sehnen sich nach mehr Sicherheit und genau hier soll mein Blog auch ansetzen. Ganz egal, ob Sicherheit auf der Straße oder im Netz. Überall brauchen wir mehr Sicherheit! Heutzutage bietet uns die Technik ungeahnte Möglichkeiten und über derartige Wege können wir unseren Alltag in Zukunft auch stärker als bisher steuern und überwachen. Mit meinem Blog möchte ich einen Überblick bezüglich neuer Sicherheitsstandards und Sicherheitssysteme geben. Ich bin mir ganz sicher, du wirst hier jede Menge Neues erfahren und reichlich Inspiration finden.

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Die Sachkundeprüfung gem. § 34a GewO

28 Dezember 2020
 Kategorien: Sicherheit, Blog


Den Nachweis einer Sachkundeprüfung muss im Bewachungsgewerbe jeder Inhaber erbringen und das Wachpersonal in verschiedenen Bereichen ausbilden. Hierzu gehören nach § 34a GewO Inspektionen im öffentlichen Verkehrsraum oder in Bereichen des Hausrechts mit öffentlichem Verkehr. Das Personal in öffentlichen Bahnhöfen und Einkaufszentren ist hierfür zuständig. Der Schutz vor Ladendieben ist ebenfalls von Bedeutung. Hierfür sind Türsteher im Eingangsbereich und Ladendetektive verantwortlich. Auch Einlasskontrollen am Eingang von Diskotheken zählen zu der Prüfung.
Die Bewachung von Aufnahmeeinrichtungen nach dem geltenden Asylgesetz sowie von Gemeinschaftsunterkünften oder anderen Einrichtungen, die der vorübergehenden Unterbringung von Flüchtlingen oder Asylsuchenden dienen fallen außerdem in diesen Bereich.
Die Vorbereitung auf die Sachkundeprüfung gemäß § 34a GewO


Ein vorbereitender Lehrgang auf die Sachkundeprüfung gem. 34a GewO eröffnet den Geschäftsinhabern neue Möglichkeiten und Perspektiven, um als Fachkraft in der Sicherheitsbranche zu arbeiten. Hierin werden die Mitarbeiter intensiv auf die bevorstehende Sachkundeprüfung nach § 34a der Gewerbeordnung vorbereitet und auf die zukünftigen Aufgaben vorbereitet.

Viele Beschäftigungen im Bewachungsgewerbe erfordern außerdem einen besonderen Sinn für den Umgang mit Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen. In einer solchen Weiterbildung werden vor allem interkulturelle Kompetenzen geschult, sodass die Mitarbeiter in den späteren Tätigkeiten entsprechend handeln und zweckvoll kommunizieren können.

Hierbei werden verschiedene Inhalte vermittelt. Hierzu zählen das Recht der öffentlichen Ordnung und Sicherheit, einschließlich Datenschutz- und Gewerberecht und die Grundlagen des Bürgerlichen Gesetzbuches. Auch das Strafverfahrensrecht einschließlich des Umgangs mit Waffen und der Umgang mit Menschen in Gefahrensituationen ist von Bedeutung.
Ebenso vermittelt werden Unfallverhütungsvorschriften und Deeskalationstechniken.
Die Sachkundeprüfung ist im Anschluss der Bestandteil einer geförderten Weiterbildung. Diese setzt sich aus einem mündlichen und einem schriftlichen Teil zusammen.
Wozu wird die Sachkundeprüfung gemäß § 34a GewO benötigt?


Eine Tätigkeit im Sicherheitsgewerbe fordert ein erhebliches Maß an Verantwortung sowie das notwendige Fachwissen und solche Fähigkeiten, welche zum Schutz fremden Eigentums und Lebens notwendig sind. Daher gibt der Gesetzgeber eindeutige Regelungen und Richtlinien für die Voraussetzungen und Eignung zur Tätigkeit im Sicherheitsgewerbe vor. Hierbei spielt es keine Rolle, ob die Arbeit auf selbständiger Grundlage oder in Form eines Arbeitsverhältnisses ausgeführt wird. Beide Aspekte werden durch die Sachkundeprüfung gem. 34a GewO geregelt.
Bei der entsprechenden Sachkundeprüfung nach § 34a handelt es sich um die Legitimationsstufe auf dem Gebiet des Sicherheits- und Bewachungsgewerbes. Nach dem Ablegen der § 34a Sachkundeprüfung erhalten die Unternehmen bzw. die Mitarbeiter einen Security-Schein. Dieser Sicherheitsschein belegt die menschliche und fachliche Eignung eines Mitarbeiters für diese Arbeit im Sicherheitsgewerbe. Der Schein wird von der IHK nach dem Bestehen dieser Sachkundeprüfung ausgestellt.

Um diese Sachkundeprüfung abzulegen, sind verschiedene bestimmte Voraussetzungen notwendig. Um in der Sicherheitsbranche tätig zu sein, ist der Security-Schein Pflicht. Dieser Nachweis ist durch die Sachkundeprüfung gem. 34a GewO der Gewerbeordnung definiert.
Die Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Sachkundeprüfung nach § 34a ist, dass der Teilnehmer bereits das 18. Lebensjahr vollendet hat und die deutsche Sprache beherrscht, um den mündlichen und schriftlichen Teil der Prüfung ablegen zu können.

Weitere Informationen finden Sie bei der AGSM Akademie für ganzheitliche Sicherheit und Sicherheitsmanagement GmbH.